Ich habe mich früh für Geschichte und insbesondere Militärgeschichte interessiert. Darum haben meine Eltern für mich das Magazin Geschichte und Militär abonniert. Irgendwann habe ich das Abo des Magazins zu Weihnachten einfach nicht mehr verlängert. Es machte keinen Spaß, immer nur zu lesen und danach mit niemandem darüber reden zu können, da war ich 13. Meine Eltern interessieren sich zwar für Geschichte und Politik, aber bei Militärstrategie und Wehrtechnik „steigen sie aus“. 

Meine Mutter hat sich dann an das Fibonacci Mentoringprogramm gewandt. Ich habe einen Mentor bekommen, der beides kennt: die militärische Praxis und die wissenschaftliche Perspektive. Da er zu dem Zeitpunkt noch im Ausland stationiert war, haben wir uns zuerst nur online getroffen. Ehrlich gesagt, hat mich das überhaupt nicht gestört – die Gespräche waren so spannend, dass das Format egal war. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, nicht erklärt zu bekommen, was ich sowieso schon weiß, sondern einem Experten zuzuhören und mitdiskutieren zu können.

Weil mein Mentor auch einen Lehrauftrag an einer Universität hat, hat er mich eingeladen, an seinem Seminar teilzunehmen. Ich war vierzehn. Viele Einheiten fanden online statt, was gut gepasst hat. Danach hat er mich auf die Möglichkeit eines Juniorstudiums aufmerksam gemacht: ein Programm, das es Schülerinnen und Schülern erlaubt, reguläre Universitätsseminare zu besuchen, solange die Schulnoten stimmen.

In den beiden vergangenen Semestern habe ich vier Seminare belegt und im Bachelor-Studiengang sogar zwei Scheine gemacht, die mir anerkannt werden, wenn ich irgendwann dort studieren sollte. Ohne meinen Mentor hätte ich nicht einmal gewusst, dass es diese Möglichkeit gibt. Auch heute stehen wir noch regelmäßig in Kontakt und ich bin sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und die Möglichkeiten, die er mir eröffnet hat.

Schüler, 15 Jahre

Distanzmentoring über Landesgrenzen hinweg
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