Vor 5 Jahren begann ich mit dem Mentoring im Fibonacci-Programm. Das Besondere an meinem Mentoring ist, dass mein Mentor Stefan in der Nähe von Frankfurt wohnt, während ich in Berlin lebe. Deshalb findet unser Mentoring hauptsächlich digital statt. Anfangs war dieses Online-Mentoring auch für mich etwas Neues, aber inzwischen kann ich sagen, dass ich diese Erfahrung auf keinen Fall missen möchte, denn mittlerweile ist daraus eine echte Freundschaft entstanden.
Trotz der Entfernung kann man sich genauso gut austauschen und gemeinsam produktiv arbeiten. Natürlich gibt es manchmal technische Probleme, aber diese sind meistens nur kurzfristig.
Durch die digitale Form des Mentorings konnten manche Projekte zwar nicht umgesetzt werden, trotzdem haben wir an vielen spannenden Themen gearbeitet. Vor allem im technischen Bereich haben wir uns mit der Programmierung eines Mikrocontrollers, dem Erstellen einer Website und dem Einrichten eines netzwerkbasierten Speichers beschäftigt. Wenn wir uns persönlich getroffen haben, konnten wir außerdem auch praktische Projekte umsetzen. Dazu gehörte ein aufklappbares Schutzgitter für ein Hochbeet, der Zusammenbau und die Inbetriebnahme eines 3D-Druckers, ein halbautomatisches Bewässerungssystem sowie das Zusammenbauen und Programmieren einer Drohne. Da solche Projekte nur vor Ort möglich sind, besucht mich mein Mentor trotz der großen Entfernung mindestens zweimal im Jahr.
In den vergangenen Jahren hat mir Stefan fast alle meine heutigen Programmierfähigkeiten beigebracht. Außerdem hat er mich mit vielen Büchern versorgt und mir gezeigt, wie man Probleme strukturiert lösen kann. Dabei ging es aber nicht nur um Informatik oder Technik. Stefan war auch jemand, mit dem ich über allgemeine Lebensthemen, Investitionen oder meine Einstellung zum Lernen sprechen konnte. Über die Zeit habe ich mich durch das Mentoring nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt. Besonders meine Sozialkompetenz hat sich deutlich verbessert.
Durch Stefan konnte ich mich außerdem noch intensiver mit Informatik auseinandersetzen – einem Thema, das mich schon immer interessiert hat. Ob meine Berufswahl in diese Richtung gehen wird, weiß ich noch nicht genau, aber die Zeit im Mentoring hat meine Interessen und Berufswünsche auf jeden Fall geprägt.
Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, an diesem Mentoring-Programm teilgenommen zu haben. Auch nach dem offiziellen Ende des Mentorings stehen Stefan und ich weiterhin in Kontakt und führen unsere Verbindung inzwischen seit zwei Jahren als Freundschaft weiter.
Alexander, 17 Jahre
